Informationsveranstaltung für Sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte mit TV-H-Vertrag am 19. Februar 2020 im Hotel Köhler in Gießen

 

 

Die GEW Mittelhessen führte im Vorfeld der Personalratswahlen im Mai 2020 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitbestimmung in der Schule“ für alle mittelhessischen Sozialpädagogischen Fachkräfte und Lehrkräfte mit TV-H-Vertrag durch. Einladende waren Annette Post-Richter (Angestelltenvertreterin im Gesamtpersonalrat Gießen-Vogelsberg), Frank Kaiser (Schulamtsbereich Wetzlar-Weilburg) und Denise Kuhnt (Angestelltenvertreterin im Gesamtpersonalrat Marburg-Biedenkopf).

Leider folgten nur wenige Interessierte dieser Einladung.

Eingeladen war u.a. der stellv. Vorsitzende der GEW Hessen, Tony Schwarz. Er beschrieb in seinem Vortrag Möglichkeiten der Mitbestimmung in den Schulen.

Ausgehend von den Rechtsgrundlagen für Angestellte stellte Tony die Gremien der Mitbestimmung und deren Aufgaben vor. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen waren die Konferenzen für Lehrkräfte und Sozialpädagogische Fachkräfte mit der Gesamtkonferenz als das zentrale Mitbestimmungsgremium einer Schule. Ein Gremium, dass den vielen UBUS-Fachkräften Möglichkeit bietet, ihre Anliegen in Bezug auf die unterrichtsbegleitende Unterstützung einzubringen und im Kollegium zu diskutieren.

Der Vortrag wurde begleitet von Fragen und Anmerkungen der Anwesenden.

Anschließend stellten sich Annette Karsten (Sozialpädagogische Fachkraft und Angestelltenvertreterin im Hauptpersonalrat) und Frank Engelhardt (Sozialpädagogische Fachkraft und Angestelltenvertreter im Gesamtpersonalrat Kassel) als Kandidat*innen für die Angestelltenvertretung im Hauptpersonalrat vor. Annette berichtete sehr anschaulich von den Auseinandersetzungen mit dem Hessischen Kultusministerium im Rahmen der Erörterung des UBUS-Erlasses. Ihren Ausführungen schloss sich eine angeregte Diskussion an.

Alles in allem war es eine gute Veranstaltung mit interessanten Diskussionen, die sicherlich vielen Sozialpädagogischen Fachkräften und Lehrkräften mit TV-H-Vertrag neue Erkenntnisse hätte bringen können.

Denise Kuhnt