GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Tue, 15 Sep 2026 07:17:02 +0200 Tue, 15 Sep 2026 07:17:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-446 Sun, 13 Sep 2026 15:39:00 +0200 Keine Macht der AfD https://www.gew-marburg.de/home/details/keine-macht-der-afd Kundgebung 13.09. // 15:00 Uhr // Erwin-Piscator-Haus Marburg Im September droht nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erstmals eine AfD-Regierung in einem Bundesland. Ihr 100-Tage- und sogenanntes „Regierungsprogramm“ lässt keinen Zweifel: Sachsen-Anhalt soll zum politischen Versuchslabor werden – für den schrittweisen autoritären Umbau von Staat und Gesellschaft und für eine Politik der systematischen Ausgrenzung von Minderheiten.

Auch im Bildungsbereich hätte das weitreichende Konsequenzen: Aushöhlung der Schulpflicht, Abschaffung der Inklusion sowie Einstellung der Landesförderung für Programme wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, ein Verbot von Regenbogenflaggen an Schulen, das tägliche Hissen der Bundesflagge sowie das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

Angriffe und Einschüchterungen gehören auch an Schulen zu den Methoden der AfD,  denken wir beispielsweise an die Meldeportale für demokratiebewusste Lehrkräfte.

Die GEW Marburg-Biedenkopf schließt sich dem Aufruf “Keine Macht der AfD” der Initiative demokratische Zukunft Marburg an und ruft dazu auf, am Sonntag, den 13.09. gemeinsam auf die Straße zu gehen.

idzmr.de

https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/am-scheideweg

 

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Termin Aktuell
news-422 Tue, 01 Sep 2026 19:44:00 +0200 Kreisvorstandssitzung https://www.gew-marburg.de/home/details/kreisvorstandssitzung Dienstag, 01.09. // 19:00 Uhr Schwanallee 27-31 Termin news-441 Mon, 31 Aug 2026 14:21:35 +0200 Demonstration gegen Kürzungen in der Lehrkräfteausbildung https://www.gew-marburg.de/home/details/demonstration-gegen-kuerzungen-in-der-lehrkraefteausbildung 19. September // 11:00 Uhr // Marburg Hauptbahnhof GUTE SCHULE BRAUCHT
GUT AUSGEBILDETE LEHRKRÄFTE


Doch in Hessen wird bei der Lehrkräftebildung gekürzt: Ausbildungszeiten und Betreuungsangebote werden reduziert, gleichzeitig steigt die Belastung für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ihre Ausbilder:innen.
Der Vorbereitungsdienst soll zudem von 21 auf 18 Monate verkürzt werden.
Wir finden, das ist der falsche Weg. Eine gute Ausbildung braucht
ausreichend Zeit für Beratung und Begleitung, regelmäßige Rückmeldungen und Zeit für Reflexion.
Wenn diese Zeit fehlt, steigt der Druck auf Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Ausbilder:innen. Die Folgen spüren am Ende auch die
Schüler:innen: bei Unterrichtsqualität, individueller Förderung, Inklusion und dem Umgang mit heterogenen Lerngruppen.
Gerade angesichts des bestehenden Lehrkräftemangels darf das Land nicht an der Ausbildung sparen. Schon jetzt ist die Arbeitsbelastung im Vorbereitungsdienst zu hoch. Wer langfristig mehr qualifizierte Lehrkräfte gewinnen will, muss die Ausbildungsbedingungen verbessern.
Deshalb gehen wir gemeinsam am 19. September in Marburg auf die Straße!
 

Wir fordern:
• Keine weiteren Kürzungen sowie die Zurücknahme
der bisherigen Kürzungen
• ausreichend Zeit für Ausbildung, Beratung und Betreuung,
• gute Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
und Ausbilder:innen,
• eine qualitativ hochwertige, wissenschaftlich fundierte Ausbildung,
• Investitionen statt Sparpolitik in Studienseminaren und
Ausbildungsschulen,
• eine Lehrkräftebildung, die den Anforderungen der Schulen
gerecht wird

Flyer

Plakat

Flyer Kürzungen in der Lehrkräfteausbildung

 

 

 

 

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Aktuell
news-431 Mon, 10 Aug 2026 13:04:11 +0200 Fachtagung "Arbeitszeiterfassung an Schulen" https://www.gew-marburg.de/home/details/fachtagung-arbeitszeiterfassung-an-schulen Donnerstag, 20.08. // 10:00 - 16:00 Uhr Kongresshalle Gießen Arbeitszeit muss nach dem Bundesarbeitsgericht sowie dem Gerichtshof der Europäischen Union erfasst werden. Dies gilt auch für den Schulbereich, was das Bundesarbeitsministerium auch bestätigt hat. Es ist also davon auszugehen, dass eine Arbeitszeiterfassung auch an Schulen eingeführt werden wird. Aus gewerkschaftlicher Sicht könnte die Arbeitszeiterfassung endlich unsere Arbeitsüberlastung nachweisbar dokumentieren. Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang eine Reihe von möglichen Fragen und Problemen. Und bis zur Umsetzung einer Erfassung durch den Arbeitgeber wird es noch dauern, weshalb die GEW Hessen ihren Mitgliedern als Unterstützung bei der Selbsterfassung die LehrZeit-App zur Verfügung stellt, deren Nutzung auf dieser Veranstaltung vorgestellt wird. 

Deshalb laden wir herzlich zur Informations- und Diskussionsveranstaltung rund um das Thema Arbeitszeiterfassung im Schulbereich ein.

Datum: Donnerstag, 20.08.  10:00 – 16:00 Uhr

Ort: Kongresshalle Gießen, Südanlage 3, 35390 Gießen

Themen der Veranstaltung:

  • Aktueller Stand der Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung
  • Grundsätze einer Arbeitszeiterfassung
  • Vorstellung der LehrZeit-App
  • Perspektiven, Chancen und Herausforderungen

Es gibt ausreichend Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

Wir freuen uns über eure Anmeldungen an: bezirk@gew-mittelhessen.de

 

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Aktuell
news-421 Mon, 22 Jun 2026 14:19:22 +0200 Aktionstag "Mehr Geld für Bildung" https://www.gew-marburg.de/home/details/aktionstag-mehr-geld-fuer-bildung GEW Marburg-Biedenkopf beteiligt sich an hessenweitem Aktionstag (mit Video) Mit vielfältigen Aktionen haben Beschäftigte im Bildungsbereich, Studierende, Eltern und Schüler:innen am 17.06. in mehreren Städten und Regionen auf die unzureichende Finanzierung des Bildungssystems aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Mehr Geld für Bildung“ machten sie deutlich: Gute Bildung braucht ausreichende Investitionen – von der Kita über die Schule bis zur Hochschule und Weiterbildung.

Auch der Kreisverband Marburg beteiligte sich am Aktionstag: vor dem staatlichen Schulamt wurde symbolisch ein großes Tuch mit den zentralen Bestandteilen guter Bildung und Arbeitsbedingungen in Schulen zerschnitten.

Video  der Oberhessischen Presse der Aktion (externer Link)

Die Forderungen der GEW:

• Die Rücknahme der bereits beschlossenen Kürzungen,
• zusätzliche Zukunftsinvestitionen in die hessische Bildung,
• die Entlastung von Studierenden durch die Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrags und eine auskömmliche BAföG-Reform,
• die Abschaffung der Schuldenbremse,
• die Wiedereinführung der Vermögensteuer sowie
• eine höhere Besteuerung großer Erbschaften und Vermögen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben.

 

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Aktuell
news-420 Wed, 10 Jun 2026 09:49:11 +0200 Keine Bundeswehr an Schulen https://www.gew-marburg.de/home/details/keine-bundeswehr-an-schulen Beschluss des Kreisvorstandes Wir wenden uns gegen alle Versuche, die Bildungseinrichtungen für eine Ertüchtigung der Jugend zum Krieg zu missbrauchen. Die Vorbereitung auf Krieg ist kein Bildungs- und Erziehungsziel. Die Bundeswehr gehört nicht ins Klassenzimmer. Der Bildungsauftrag, den wir als Lehrkräfte haben, kann keineswegs von Jugendoffizieren erfüllt werden.

Wir werden nicht zulassen, dass den SchülerInnen vermittelt wird, Kriege seien legitimes Mittel der Politik. Im Sinne der UN-Charta, des Grundgesetzes und der Verfassung des Landes Hessen fordern wir eine tatsächliche Friedensbildung, die internationale Zusammenarbeit und zivile Konfliktbearbeitung statt militärischer Eskalation in den Mittelpunkt stellt. Konkret fordern wir:

  • Die Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr muss aufgekündigt werden.
  • Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber. Die Rekrutierung in und um Schulen muss verboten werden. Die Teilnahme von unseren SchülerInnen an sog. auch von der Bundeswehr genutzten 'Ausbildungsmessen' soll von uns kritisch begleitet werden.
  • Statt lockender Angebote, hinter denen sich bis zu 16 Jahren Dienstverpflichtung verbergen, - bei gleichzeitigem Verschweigen schwerer gesundheitlicher Risiken! - fordern wir echte Lern- und Lebensperspektiven für junge Menschen.
  • Während 151 Länder weltweit darauf verzichten, ist Deutschland eines von 46 Ländern, das noch Soldaten unter 18 Jahren rekrutiert. Diese Praxis muss unverzüglich beendet werden.
  • Wir positionieren uns gegen eine Neuauflage der Wehrpflicht, auch wenn sie auf Umwegen erfolgen sollte.
  • Wir befürworten die Kooperation mit Organisationen, die friedenspolitisch aktiv sind.
  • Wir unterstützen die Forderung nach einem 100-Mrd.€-Sondervermögen für die Bildung, statt für Militär und Rüstung.
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Aktuell
news-419 Mon, 11 May 2026 15:08:41 +0200 Informationsveranstaltung "Pflege" https://www.gew-marburg.de/home/details/informationsveranstaltung-pflege 11.06.2026 // Bürgerhaus Wieseck Die Personengruppe Seniorinnen und Senioren der GEW Mittelhessen lädt herzlich zur Informationsveranstaltung

„Pflege - der Weg zum Pflegegrad – die Leistungen der Pflegeversicherung“ 

mit der Pflegeberaterin Verena Campbell am Donnerstag, den 11.06.26 von 15:00 – 17:30 Uhr im Bürgerhaus Wieseck (Philosophenstr. 26, 35396 Gießen-Wieseck) ein.

Die Teilnahme ist natürlich kostenlos, und gerne könnt ihr auch eure Partnerin oder euren Partner mitbringen. Wir bitten um Anmeldung per Telefon, Mail oder Post bis zum 30.05.2026 

Da das Thema Pflege nicht nur für Seniorinnen und Senioren von Interesse sein wird, können auch jüngere Kolleg*innen gerne an der Veranstaltung teilnehmen

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Aktuell
news-418 Mon, 13 Apr 2026 11:26:16 +0200 Der 01. Mai in Marburg https://www.gew-marburg.de/home/details/der-01-mai-in-marburg Demonstration & Familienfest In Marburg startet der 1. Mai mit einer Demonstration am Deserteur-Denkmal und endet mit einer Kundgebung und einem Familienfest auf dem Marktplatz. Dort ist auuch die GEW Marburg-Biedenkopf mit Infostand & Hüpfburg vertreten!

🕙 10:00 Uhr
📍 Demo ab Deserteur-Denkmal, anschließend Marktplatz

🎤 Hauptreden:

  • Heike Hofmann, hessische Arbeits- und Sozialministerin
  • Desiree Becker, Mitglied des Deutschen Bundestages

🗣️ Weitere Beiträge: Redebeiträge aus Tarif und Betrieb, u. a. von der IGBCE-Jugend Mittelhessen

🎶 Live-Musik: Fridays Barn

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Termin Aktuell
news-417 Thu, 02 Apr 2026 10:37:34 +0200 Demonstration für eine gute Ausbildung von Lehrkräften https://www.gew-marburg.de/home/details/demonstration-fuer-eine-gute-ausbildung-von-lehrkraeften Frankfurt // 18.04.2026 Die Landesregierung hat innerhalb der die Schulen betreffenden Kürzungen angekündigt, den Vorbereitungsdienst für die Lehrämter um drei auf nur noch künftig 18 Monate zu verringern. Ein Konzept für die dazu notwendige Umstrukturierung hat das Ministerium bisher nicht entwickelt. 
• Der Ausbildungsfaktor soll abgesenkt werden, sodass pro Ausbilderin und Ausbilder mehr LiV zu betreuen sind. Dies läuft auf Mehrarbeit und Qualitätsverlust hinaus.
• Den Tagungsstätten der Lehrkräfteakademie in Weilburg und in Fuldatal droht die Schließung. Das dient weder der Aus- und Fortbildung noch der Stärkung des ländlichen Raums.

• In den Studienseminaren sollen Beförderungen auf unbestimmte Zeit nicht stattfinden. 

Die Auswirkungen werden nicht nur in den Studienseminaren, sondern vor allem auch in den Schulen große Probleme hervorrufen, da die Qualität der Lehrkräfteausbildung nicht gehalten werden kann.

Die Allianz der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und der Ausbilderinnen und Ausbilder in Hessen ruft deshalb dazu auf, sich zahlreich beim Bildungsfest/bei der Demonstration am 18.04.2026 zu beteiligen.

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Aktuell
news-416 Thu, 19 Mar 2026 16:30:34 +0100 Ausbildung statt Abschiebung! https://www.gew-marburg.de/home/details/ausbildung-statt-abschiebung Familie Altun soll bleiben - Demonstration Dautphetal, 24.03. Die kurdische Familie Altun aus Friedensdorf (Dautphetal) soll nach zwei Jahren in Deutschland in die Türkei abgeschoben werden. Dabei haben sich die Eltern und ihre fünf Kinder längst ein Leben hier aufgebaut: Die Kinder gehen hier zur Schule, haben Freund*innen und sind im Alltag angekommen. Der Vater arbeitet und sorgt selbst für den Lebensunterhalt der Familie.

Besonders schwer wiegt, dass die Abschiebung eine Familie treffen würde, die sich nicht nur integriert hat, sondern sich in einer besonders verletzlichen Situation befindet: Die älteste Tochter Ayşe hat bereits einen Ausbildungsvertrag zur Friseurin unterschrieben, eine weitere Tochter leidet an einer chronischen Krankheit, und der jüngste Sohn ist gerade einmal sieben Monate alt und wurde in Deutschland geboren. Trotzdem droht der Familie nun unmittelbar die Abschiebung.

Der Fall zeigt ein grundlegendes Problem: Wer hier zur Schule geht, eine Ausbildung beginnt, arbeitet und sich integriert, braucht Perspektiven – keine Abschiebung. Eine humane und bildungsorientierte Migrationspolitik bedeutet, Kindern und Jugendlichen Bildung, Sicherheit und Zukunftschancen zu geben, statt ihre begonnenen Bildungswege und ihr Umfeld abrupt zu zerstören.

Wir rufen euch deswegen auf, kommt zur Demonstration am 24.3.2026, 15:15.

Ort: Dautphetal, vor dem Rathaus

Datum: Dienstag, 24.3.2026

Uhrzeit: 15:15

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